Aktuelle Theaterstücke «Catrina, das Skelett» und «Ich, die Schlimmste von Allen» (Traum der Nonne)

LaVox Theater präsentiert «Catrina, das Skelett», eine freie Adaption des Stücks «Calaca» des mexikanischen Autors Hugo Argüelles (1932-2003) durch Elizabeth Arciniega Haag. Weitere Vorstellungen im November und Oktober 2023/24.

«Catrina, das Skelett» (auf Spanisch «Calaca, la Catrina») ist ein Theaterstück von Hugo Argüelles, das von einem jungen Mann, der sich am Tag der Toten (Día de Muertos) im surrealen Reich von Catrina, dem Skelett, wiederfindet. Dort trifft er auf verschiedene eigenartige Charaktere und erlebt eine Reihe von seltsamen Ereignissen. Während er versucht, aus dieser unheimlichen Welt zu entkommen, begegnet er seinen eigenen Ängsten und Unsicherheiten. Das Stück erkundet Themen wie Identität, Tod und Selbstfindung auf eine symbolische und mysteriöse Weise. Es ist eine faszinierende Reise durch die Tiefen der menschlichen Psyche und ein Spiel zwischen Realität und Fantasie.

«Wer kann uns versichern, dass das, was hinter dem Tod liegt, nichts anderes ist als ein «geistreicher Witz», ein Scherz, ein weiteres Spiel der Schatten wie das Leben? Posada muss das gespürt haben; deshalb lachen seine Calacas über alles».

Hugo Argüelles

Das Publikum, das den Abend unbedingt geniessen wollte, füllte das Theater bis auf den letzten Platz. Es war ein magischer Abend voller Farbe, Vitalität und Freundlichkeit. Das Publikum lachte und tauchte in die reiche mexikanische Tradition des Tages der Toten ein. Wie die Sponsoren sagen: «Es ist ein Abend, an dem die Menschen zusammenkommen, um mit ihren Lieben, die nicht mehr unter uns sind, zu teilen und sich an sie zu erinnern. Es ist ein Grund, zusammenzukommen und zu feiern, und dank des Theaters wird es zu einem unvergesslichen Erlebnis. Alejandra Plaza, 21Noticias, Zürich/Frankfurt, 7.11.23

Sinopsis

Ein junger Mann erwacht in der Welt der Toten, genau an dem Tag, an dem die Toten ihr traditionelles Fest feiern und Possen aufführen, bei denen sie sich amüsieren und die Welt der Lebenden verspotten. Auf der Bühne ziehen die unterschiedlichsten Figuren umher, angeführt von der «Catrina» oder «Calaca» (Name, der Figur des Todes in Mexiko nach einer Zeichnung von Guadalupe Posada, dem die Schöpfung dieses ikonischen Bildes zugeschrieben wird). Der junge Mann trifft die Catrina, die ihn zu ihrem Fest zum Tag der Toten einlädt, damit er die Antwort auf das grosse Dilemma seines Lebens findet.

Glückwünsche Elizabeth, das Stück war sehr schön und mit viel Humor, es hat uns sehr gefallen. Lucero S., 6.11.23

Das war ein sehr unterhaltsamer Abend. Man sieht auch an vielen Details, dass Ihr viel Leidenschaft und Liebe hineingesteckt habt, wie z.B. an auch den auf jeden Stuhl gelegte Faltkärtchen, bei denen sich beim Öffnen wiederum ein (dreidimensionales) Theater entfaltete. Roland G., Zürich, 6.11.23

Die Vorstellung war ganz einfach fantastisch. Die Szenen, das Bühnenbild, das Licht und die Schauspieler: alles passte perfekt zueinander. Die Geschichte beziehungsweise die einzelnen Szenen waren sehr spannend und unterhaltsam. Einzig die Übertitel musste man teilweise sehr schnell lesen können. Rolf Brechbühl, Dietikon, 25.11.23

Liebe Liz,
gratuliere zu eurem tollen Theater 🎭. Inhaltlich konnte ich nicht ganz folgen 😅aber der Gesang, die Bilder, die Ausdrücke, die Farben, die geschminkten Gesichter, all das war so schön!! und alle haben so gut gespielt – Wahnsinn!! 
Aurelia H., Bern, 5.11.23

In diese Produktion habt Ihr einen riesen Aufwand gesteckt und die Übertitel waren sehr gut übersetzt, obwohl ich sie meistens gar nicht benötigte. Unbekannt, Zürich, 4.11.23

Das Stück war wunderschön, die Schauspieler, die Regisseurin, die Kostüme, das Make-up und die Kulissen waren wunderbar, ebenso wie die Beleuchtung, der Gesang und das Essen, das verkauft wurde. Das Stück vermittelte uns in jeder seiner Farcen eine schöne Botschaft und erfüllte uns mit Emotionen, es versetzte uns in unser geliebtes Mexiko, zu seinen schönen Menschen, seinen Farben und Geschmäckern, es versetzte uns in verschiedene Szenarien des Lebens. Es vermittelte den Sinn des Lebens und des Todes. Es sprach sehr aktuelle Themen der Gesellschaft, der Politik und der Welt im Allgemeinen an. Die Sprache des Stücks, der Text ist wundervoll, seine literarischen Mittel und seine Interpretation so zu Herzen gehend. Man merkt, dass die Gruppe es mit ihrer Seele und mit Freude macht. Wir sind sehr froh, dass wir dank unserer Freundin Rocío, die uns davon erzählt hat, hingehen konnten. Am Freitag haben wir es hier in Zürich sehr genossen, wir haben viel gelacht, uns zwischen latino und schweizer Freunden bewegt und uns sehr gefreut, euch zu sehen und dabei zu sein. Herzlichen Glückwunsch an euch alle für die schöne Arbeit, die ihr mit viel Liebe und Sorgfalt sowie Professionalität macht. Wir warten auf euch mit vielen weiteren Werken. Alles Liebe. Lorena 🥰 Facebook-Posting

Was für ein beeindruckendes Theaterstück!

Die Aufführung entführte das Publikum auf eine faszinierende Reise durch die farbenfrohe und surreale Welt von Catrina, dem Skelett. Die Schauspieler brillierten in ihren Rollen und brachten die Vielschichtigkeit der Charaktere meisterhaft zum Ausdruck. Ihre emotionale Tiefe und überzeugende Darstellung fesselten das Publikum vom Anfang bis zum Ende.

Die Regisseurin – Elizabeth Arciniega – hat mit aussergewöhnlichem Geschick eine surreale Atmosphäre geschaffen, die die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen liess. Die Inszenierung war kreativ, einfallsreich und voller symbolischer Tiefe. Die Entscheidung, das Thema Identität, Tod und Selbstfindung auf so kunstvolle Weise zu erkunden, zeugt von einer tiefen Verbindung zur menschlichen Psyche. 

Ein besonderes Lob gilt auch der technischen Equipe, die durch beeindruckende Bühnenbilder, Lichteffekte und Kostüme eine magische Welt erschuf. Die nahtlose Integration dieser Elemente trug wesentlich dazu bei, die surreale Atmosphäre zu verstärken und die Zuschauer noch tiefer in die Handlung zu ziehen.
Insgesamt war diese Aufführung ein wahres Meisterwerk, das nicht nur visuell ansprechend war, sondern auch tiefgreifende Themen auf poetische und mysteriöse Weise erforschte. 

Ich bin sehr begeistert, wie immer bei Stücken von LaVox Theater. Dieses kulturelle Erlebnis bleibt für längere Zeit in meinem Herzen und ich lasse mir keine der nächsten Vorstellungen entgehen.
Herzlichen Glückwunsch an die Schauspieler, die Regisseurin Elizabeth Arciniega und die gesamte technische Equipe für diese herausragende Leistung! 

Stan G., Thalwil, 30.11.23

Das zweite Stück «Ich, die Schlimmste von Allen (Traum der Nonne)» heisst auf spanisch «Yo, la peor de todas (Sueño de monja)»

und ist von Jean-Michel Wissmer, einem Schweizer Autoren, Forscher und Experte über Sor Juana Inés de la Cruz. Sein Theaterstück über eine ilustre Frau, ihrer Zeit weit voraus, bringt uns vom heutigen, zeitgenössichen Mexiko fast ohne es zu merken rund 350 Jahre zurück in eine andere Zeit und zeigt uns eine genussreiche Reflexion, so wie es nur gutes Theater offerieren kann. Es erzählt uns eine  schöne, verspielte und kluge Tragikomödie über das Leben der zehnten Muse und Phoenix von Mexiko.

Wiederum führt Elizabeth Arciniega Regie und spielt auch gerade selbst die anspruchsvolle Rolle der Sor Juana im dritten Theaterstück von LaVox Theater. Dieses Mal gibt es zehn Schauspieler, wobei die Produkion und Regie zweifellos eine der grösseren Herausforderungen ihrer Karriere sind, und sie übernimmt diese schwierige Aufgabe mit Freude, damit das Stück des talentierten Autors uns einen unvergesslichen Theaterabend schenkt.

Anlässlich des Weltfrauentags präsentiert LaVox Theater die Wiederaufnahme des Stückes in verschiedenen Schweizer Städten nach den sehr gut besuchten Vorstellungen in Zürich und Almagro (Spanien) am 41. Festival Internacional de Teatro Clásico in den Jahren 2016-18.

Zunächst möchte ich Euch zu der ausgezeichneten Arbeit gratulieren, die Ihr geleistet habt. Meine Familie und ich haben das Stück geliebt, und es war spektakulär. Wir verbrachten einen angenehmen Abend, und sowohl mein Mann als auch meine Schwiegermutter genossen es, durch das Theater ein wenig mehr über jemanden zu erfahren, der in Mexiko so wichtig ist. Sie liebten die Untertitel. Kurz gesagt, es war sehr gut gespielt, und ich würde Euch gerne wiedersehen. Herzlichen Glückwunsch !!!! Tania López Schüpbach, 17.10.20 Bern

Das Stück ist auf Spanisch gesprochen mit deutschen Untertiteln. Es ist ein spannendes Thema über eine Frau – die Phönix von Mexiko – mit humorvollen Szenen gespickt.

Sie setzte sich bereits im 17 Jh. für die Gleichberechtigung und das Recht auf Bildung der Frauen ein, las Literatur, schrieb wunderschöne Gedichte und ideenreiche Texte. Die unabhängig Denkende war aber nicht allen Gesellschaftskreisen genehm. Trotz der Unterstützung der Vize-Königin in Neu-Spanien, kam es zu einem intriganten Disput und Machtkampf mit ihrem Beichtvater sowie zur Auseinandersetzung mit der kirchlichen Institution. Obwohl sie schlussendlich noch mit der Inquisition in Kontakt kam, gelang es ihr das damalige kirchliche Monopol auf das produzierte intellektuelle Wissen und die Weltdeutung aufzuweichen.

Die Inszenierung zeigt wie der Vogel Phönix aufersteht um uns mit seinen schöpferischen Gedanken wieder in der heutigen Zeit zu erleuchten, und stellt uns die Frage, wo sich die aktuelle Gesellschaft in diesem Prozess genau befindet.

Grossartige Aufführung von «Ich, die Schlimmste von allen» in Bern, sehr talentierte Darstellung, Gratulation an der Gruppe LaVox Theater Zürich, talentierte spanischsprachige Aufführung. Cecilia Jaber, Botschafterin von Mexiko, Bern; am 18.10.20 auf Twitter

Hier finden Sie eine 20-minütige Reportage über das neueste Stück „Sueño de monja“, ideal zum Lesen im Zug auf der Pendelstrecke!

Es beinhaltet Interviews mit Elizabeth Arciniega Haag und dem Schriftsteller Jean-Michel Wissmer, mit Jorge Castro-Valle Kuehne (mexikanischer Botschafter in der Schweiz) und mit einigen Schauspielern aus der Gruppe LaVox Theater.

Beitrag im Imagen TV Mexiko in den Nachrichten mit Francisco (Paco) Zea von zweieinhalb Minuten über LaVox Theater, über das Theaterschaffen von Elizabeth Arciniega in der Schweiz, und das aktuellste Theaterstück «Ich, die Schlimmste von Allen» . (Automatisch produzierte Untertitel sowie eine mässige Übersetzung können im Menü unten rechts eingeschaltet werden.)

Imagen TV Mexiko, Nachrichten mit Francisco (Paco) Zea

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Rollenbesetzung

Elizabeth Arciniega (Schwester Juana Inés de la Cruz in “Ich, die Schlimmste von Allen»; Catrina und Tita Lucana in “Catrina, das Skelett”), Mexiko/Schweiz, studierte an der Universidad Nacional Autonóma de México (UNAM) dramatische Literatur und Theater. Weitere Studien machte sie bei Ludwik Margules (TELEVISA), Sergio Jiménez und Adriana Barraza (Oscar-Nomination 2007 für BABEL), Hector Mendoza und José Luis Ibañez. Sie gewann den Preis der besten Schauspielerin am fünften nationalen Theaterwettbwerb organisiert von Bellas Artes Mexiko. Weiter war sie auch an vielen Theaterfestivals mit Gruppen unterwegs, besonders hervorzuheben sind «First International Theater Festival of Chicago» (USA)  und «Festival Internacional Cervantino» (MEX).

Seit sie in der Schweiz lebt hat sie bei Grounding (Michael Steiner), bei Linea die confine im RTSI als die Spanierin Carmen, und bei James Bond 007 – Ein Quantum Trost als Mr. White’s Girlfriend mitgespielt (Marc Forster). Im 2007 gründete sie mit ihrem Mann LaVox Theater, wo sie Regie führt und auch schauspielt. Die ersten beiden Stücke «Rosa de dos Aromas» und «Biografía de Mujer» wurden in der spanisch sprechenden Gemeinschaft in verschiedenen Städten in der Schweiz aufgeführt. Im 2015 spielte sie «La mujer sola» von Dario Fo und Franca Rame am 10. Jubiläumsjahr vom «Telefono Esperanza» (Zürich) und am Festival Pantalla Latina (St. Gallen).

Elizabeth Arciniega hat in über 50 Theater, Film- und Fernseh-Produktionen in Mexiko, Grossbritannien und der Schweiz meist als Haupdarstellerin mitgewirkt. Bei LaVox Theater ist sie neben Schauspielerin auch noch Regisseurin.

Elvira Delgado (padre Nuñez), Spanien/Schweiz, hat in verschiedenen Aufführungen von Centro cultural del Ateneo (Zürich) und Theaterprojekten unter der Leitung von Susanne Vonarburg und Peter Habertsch mitgewirkt.

Im Jahr 2004 wirkte sie mit in «Ich liebe dich…yo también», ein Jahr später in «Quiso ser Quijote» und «Der Skifahrer», danach in «La casa de Bernarda Alba» (2006), «Improvitationen mit Voice» (Maxim Theater, 2007), «Gespräche in der Bar», «Acht Zimmer Life». Im Stück «Rosa de dos Aromas» (LaVox Theater 2008/10) besetzte sie 6 Nebenrollen, und in «Biografía de Mujer» (LaVox Theater 2012/14) spielte sie die Mutter.

Raquel Carillo Gomez Giger (die Vize-Königin in “Ich, die Schlimmste von Allen»; Harlekin 2 und Dirigent in “Catrina, das Skelett”)) Tochter spanischer Eltern ist in der Schweiz geboren und lebt mit ihrem Mann und den drei gemeinsamen Söhnen in der Stadt Zürich. Beruflich ist sie als Lehrerin tätig.

Nach abgeschlossener KV-Lehre liess sie sich an der European Film Actor School zur Schauspielerin ausbilden. Zudem besuchte sie später während mehreren Monaten die Schauspielschule «El estudio Corraza para el actor» in Madrid.

Seither hat sie in verschiedenen Theater- und Performance-Projekte teilgenommen.

Beim Jugendprojekt «Coral Mensaje» übernahm sie die Regie und inszenierte während sieben Jahren Musicals, welche in der Region von Murcia zur Aufführung kamen.

Sébastien Pruvost (der Erzähler in “Ich, die Schlimmste von Allen»; Harlekin 1 und der Engel in “Catrina, das Skelett”), Frankreich, ist Mittelschullehrer für Französisch als Fremdsprache und hat einen Abschluss in Germanistik. Zusätzlich studiert er zur Zeit Spanische Literatur am Romanischen Institut der UZH.

Schauspielerisch hat er in zahlreichen Theaterstücken in Frankreich und der Schweiz teilgenommmen, besonders zu erwähnen ist das Stück Coup de Theater & quot, das 2015 im Theater Stok in Zürich aufgeführt wurde.

Mit der Theatergruppe Espacio Teatral 4Pared, hat er an der Inszenierung und Organisation des Stücks GROU! teilgenommen.

Mitzy González (Narre 1 in “Ich, die Schlimmste von Allen»; Guadalupe Posada, Puvio Virgilio, der Politiker und der Sohn in “Catrina, das Skelett”), Mexiko/Schweiz, hat einen Abschluss an der Fakultät für Darstellende Kunst der Universidad Autónoma de Nuevo León im Studiengang Dramatische Kunst, und sie nahm an Werken wie Bodas de Sangre de Federico García Lorca teil, wo sie La Niña vidente spielte, Fumando Espero, mit der Hauptrolle der Jane, La Casa de Bernarda Alba mit der Rolle der Adela, El Búcaro Azul, in der Hauptrolle von Eloisa. Neben dem Theater arbeitete Mitzy mehrere Jahre lang als Sängerin in vielseitigen Musikgruppen mit langjähriger Tradition wie der Tanguma Show (Aufnahme einer Platte), Campus Banda, Jerry y la Familia und El Quijote. Eröffnungskonzerte mit Größen wie Límite (Alicia Villarreal), Intocable, Emilio Navaira und vielen weiteren. Sie hat außerdem einen Bachelor in International Relations und einen MBA von British Columbia, Kanada. Seit sie 12 Jahre alt war, studierte sie Klassisches Ballett und modernen Tanz in Ballett Cardell und Athié de Poza Rica, Veracruz wo sie an vielen offiziellen Veranstaltungen teilnahm. Sie war auch in den Mexikanischen Fernsehsendungen wie Mi Barrio, Tempranito, mit Gesang, Tanz und Schauspiel vertreten.

Derzeit ist sie Teil des Lavox Theaters, als Buffoon 1, und spielt das wunderbare Bewusstsein von Sor Juana Inés de la Cruz.

Mercedes Sayous (Narre 2 in “Ich, die Schlimmste von Allen»; Quimera, Simeria und römische Sklavin in “Catrina, das Skelett”), Argentinien, mit akademischem Hintergrund in Musik, Gesang und Tanz.

Danach drang sie in die Welt des klassische Theaters, Musiktheaters, speziellerTanzstile, Akrobatik und Dramaturgie ein. Sie nahm an Produktionen in Argentinien, Portugal und Singapur teil, tourte in Chile, Uruguay, Peru und Mexiko und spielte verschiedene Rollen als Schauspielerin, Tänzerin, Choreographin und Sängerin. Sie ist auch die Autorin von Musicals und Geschichten für Kinder.

«Dr. Queen, el Musical», «Morocha Argentina», «Christmas Enchanting», «Cantame un cuento», «Amanecer bajo los puentes» (Gewinner nationaler und internationaler Auszeichnungen), «La casa de Bernarda Alba», «Dancing Queen/ Abbamannia», «Hecatumbe», «Tango para chicos», «Piazzolla trio», «Smile operation» «Amapola», Il Ricchiamo, «Amaterasu», «Tres Berretines» (Kino) «Volver al futuro», «Quinceañeras», Alfombra roja», «Mañanas informales», «Desafío y fama», «El diario de Eva», «El Deseo» und «Pone a Francella» (TV) gehören zu den herausragendsten Werken ihrer künstlerischen Karriere. Seit zwanzig Jahren arbeitet sie als Kunstlehrerin an offiziellen Schulen und privaten Instituten und gibt Kurse und Trainings. Seit 2018 lebt sie in Zürich und seit 2019 ist sie Mitglied des LaVox Theaters, wo sie auch als Stimmausbilderin der Gruppe tätig ist.

María Rosa Navarro (Oberschwester und Bruder Mateo in “Ich, die Schlimmste von Allen»; der Junge in “Catrina, das Skelett”), Spanien/Schweiz
Sie begann 1982 in Cordoba mit der Theatergruppe Candilejas in Granada aufzutreten. Die Stücke: «Salvar el mundo», «Mil lunas» und die Komödie: «Yo, la Pilarica», sind einige der Stücke, die sie selbst geschrieben, inszeniert und zusammen mit anderen Schauspielern aufgeführt hat.

Sie ist Dichterin, Erzählerin und Songschreiberin, registriert in der Society of Authors mit Sitz in Madrid seit 1994. Sie erhielt mehrere Literaturpreise. Sie hat einige Publikationen im Schweizer Magazin «Der Weg» und eine preisgekrönte Mikrogeschichte im Buch «Porciones del Alma» veröffentlicht. Darüber hinaus wurde die Geschichte «La vace Marlot» vom Schweizer Schriftsteller und Maler Peter Greumann 2005 in seinem Buch «Baumkronenkrönling» veröffentlicht.

Ab 2009 war sie Teil der Besetzung des Werkes «Pictures of Love and Humor al fresco».

Sie war Mitbegründerin des Vereins der Pyrámide Theatergruppe in Rapperswil, mit der Inszenierung des Stücks «La Tercera Mujer» (Die Dritte Frau), das sie wegen Sehstörungen aufgeben musste.

Sie hat 2019 den Gedichtband «Introspection» veröffentlicht und ist immer noch in mehreren literarischen Projekte involviert.

Yasmín Dupont (zweiter Besucher und Bruder Gabriel in «Ich, die Schlimmste von Allen»; die Tochter, der betrunkene Dirigent und der Priester in «Catrina, das Skelett»), Mexiko/Schweiz, lic. Psychologin FSP hauptberuflich.

Ihre künstlerische Ausbildung (Theater, Musik und Tanz) erhielt sie an der Akademie von Coyoacán, Mexiko. Ihr Bühnendebüt gab sie mit dem Stück «El país de siempre sí» von Zacarías Marti, das in Kindergärten in Mexiko-Stadt und im Forum von Coyoacán aufgeführt wurde.

Sie studierte ein Jahr lang am Conservatorio Nacional de Mexico (Mexiko-Stadt) und belegte später während 6 Monaten Schauspielkurse an der Schule des Centro Cultural Virginia Fábregas (Mexiko-Stadt). Während dieser Zeit gab es einige kleine Teilnahmen an Theaterstücken.

In der Schweiz nahm sie ihre Leidenschaft für das Theater in den Schauspielworkshops des LAVOX THEATERs wieder auf und wirkte im Stück “Calaca, la Catrina”, das im November 2022 in Zürich und in Basel unter der Regie von Elizabeth Arciniega uraufgeführt wurde, in den Rollen des Dirigenten und Pfarrers mit.

Roxana Haltiner (Nonne und Mitglied des Tribunals in «Ich, die Schlimmste von Allen»; die Mutter und die Sekretärin in «Catrina, das Skelett»), Peru/Schweiz.
Während ihrer Schulzeit hat sie in mehreren Stücken bei den von ihrer Schule organisierten Theaterfestivals mitgewirkt. Sie war Mitglied des Swing-Chores der Abschlussklasse an der High School von Madison-Wisconsin, USA.
Als sie in Europa war, belegte sie in Deutschland Kurse für Theaterschminke und konnte zwei Spielzeiten lang in Kinderstücken mitwirken.
Anfang 2023 perfektionierte sie ihre künstlerischen Fähigkeiten, indem sie einen privaten Kurs für Theaterschminke in Lima-Peru belegte.

Angeles Rubiales (Dienerin und Assistentin Produktion), Spanien, studierte eineinhalb Jahre an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Ihr Wissen über die bildende und darstellende Kunst sind ein wichtiger Beitrag zu LaVox Theater. Sie hat als Produktionsassistentin für das Musical RENT und Produktionsagentur Swiss Production gearbeitet und ist seit dem ersten Tag als Produktionsassistentin bei LaVox Theater tätig.

Silvia Gonzálvez Martínez (das Double der Chimäre und der römischen Sklavin in «Catrina, das Skelett»), ist aus  Spanien und lebt seit einigen Jahren in der Schweiz.
Sie begann in der Welt der Kunst, wo sie schon als Kind einen Theater- und Schauspielkurse besuchte. Im Alter von 10 Jahren absolvierte sie ein Jahr am Konservatorium und spezialisierte sich auf das Klavier.
Später – im Jahr 2008 – trat sie in Musicals wie «Die Schöne und das Biest» auf und spielte die Hauptrolle «Lumiere». Im darauffolgenden Jahr 2009 wurde «La Novia Cadáver» (Die Leichenbraut) uraufgeführt, wobei sie die Nebenrolle der «Mutter des Bräutigams» spielte; beide Stücke wurden im Theater Cervantes de Petrer, Alicante, aufgeführt.
Im Jahr 2019 nahm sie an einem Workshop mit Bernard Hiller teil – einem der renommiertesten Trainer und Mentoren in Hollywood.
Von klein auf tanzt sie, vor allem lateinamerikanische Tänze; 2012 spezialisierte sie sich auf den afrikanischen Tanz «Kizomba». Im Alter von vier Jahren begann sie, diesen Tanz in Alicante zu unterrichten.
Nachdem sie in der Schweiz lebte, begann sie mit Schulen in Basel zusammenzuarbeiten, und später, im Jahr 2018, unterrichtete sie mehr als ein Jahr lang in Zusammenarbeit mit einer bekannten Kizomba-Schule in Zürich, und sie hat auch Kizomba – Fusion Shows im Kanton Zürich aufgeführt. Sie hat geholfen, Workshops an Festivals zu geben. Zurzeit hat sie mehr als zehn Jahre Erfahrung in diesem Tanz und hat mehrere Kollaborationen gemacht.